Die Sojabohnenfutures schlossen am Donnerstag überwiegend schwächer. Der Novemberkontrakt verlor 4,00 US-Cent und beendete den Handel bei 1.188,75 US-Cent/bushel. Auch der September gab um 3,75 US Cent auf 1.172,25 US-Cent/bushel nach. Ausschlaggebend waren vor allem günstige Niederschlagsaussichten für weite Teile des US Mittleren Westens. So schloss der September beim Schrot mit 317,50 US-Cent/buhsel, ein Minus von 0,40 US-Cent.
Belastend wirkte die Wetterprognose, die in den kommenden sieben Tagen für große Teile des östlichen Nebraska, der Dakotas sowie für Minnesota, Iowa, Illinois, Indiana, Ohio, Missouri und Wisconsin Niederschläge von 25 bis 51 mm erwartet. Ein Großteil des Regens soll bereits in den nächsten Tagen fallen und die Ertragsaussichten stützen.
Unterstützung erhielt der Markt dagegen durch die Exportnachfrage. Das USDA meldete einen privaten Verkauf von 132.000 t Sojabohnen an China zur Lieferung im Wirtschaftsjahr 2026/27. Zudem erreichten die US Exportverkäufe der neuen Ernte 1,333 Mio. t. Davon entfielen 519.000 t auf China, 372.000 t auf unbekannte Bestimmungsorte und 309.300 t auf Mexiko. Die Verkäufe der alten Ernte stiegen auf 302.260 t und erreichten damit den höchsten Stand seit fünf Wochen.
Am Rapsmarkt setzte sich die schwächere Tendenz fort. Der Novemberkontrakt an der Euronext in Paris verlor 3,50 € auf 527,75 €/t. Auch Canola stand unter Druck. An der ICE in Kanada gab der Novemberkontrakt um 3,00 Can $ auf 768,60 Can $/t nach.