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04.24
08:51
Schwache US-Exporte belasten

Ernte in Brasilien auf Zielgraden

Für den Sojakomplex ging es gestern gen Süden. Bohnen, Schrot und Öl gingen mit deutlichen Verlusten aus der ersten Handelssitzung der neuen Woche. Vorbörslich zeigen sich bei Sojabohnen und Sojaöl auch heute Morgen wieder Verluste, während Sojaschrot wieder etwas fester gehandelt wird. Belastend wirkte der stärke US-Dollar. Auch die Sojaverarbeitungszahlen des Branchenverbandes NOPA lagen unter den Erwartungen der Marktteilnehmer. So wurden im März 196,4 Mio. Bushel verarbeitet, was gleichzeitig eine Steigerung von 5,7 Prozent gegenüber dem März des Vorjahres entspricht, dennoch liegen die Verarbeitungsmengen unter den Erwartungen. In Brasilien steuern die Farmer auf das Erntefinale zu. Nach Angaben von AG Rural sind 84 Prozent der Bestände eingefahren. Die US-Exportinspektionen der vergangenen Woche zeigen, dass 432.000 Tonnen Bohnen exportiert werden konnten. Das sind rund 12 Prozent weniger als in der Vorwoche und etwa 18 Prozent weniger als in der Vorjahresvergleichswoche. Wichtigster Abnehmer mit rund der Hälfte der Exportmenge ist China. Damit hinken die Sojaexporte der bisherigen Gesamtsaison weiterhin deutlich hinter dem Volumen des Vorjahres hinterher. 

Schwache US-Exporte belasten
Quelle
VR AGRAR
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