23.
04.24
09:07

Soja: Langsamer Erntefortschritt in Argentinien

Die Erholung der Sojabohnenpreise setzte sich gestern fort. Die Juli-Bohnen schlossen mit zweistelligen Zuwächsen. Sojaschrot legte geringfügiger zu, konnte sich aber auch preislich verteuern. Sojaöl profitierte von dem insgesamt freundlichen Marktumfeld und von Preiserholungen bei konkurrierenden Pflanzenölen. Die freundliche Grundstimmung gestern für Agrargüter insgesamt beflügelte den Markt. Weitere technische Käufe haben zusätzlichen Auftrieb gegeben. Die wöchentlichen Exportverladungen zeigten sich eher durchwachsen. Gegenüber der Vorwoche wurden mit 435.250 Tonnen Sojabohnen rund 100.000 Tonnen weniger Bohnen verladen. Gleichzeitig wurde aber der Vorjahresvergleichswochenwert überschritten. Auf Sicht der bisherigen Gesamtsaison hinken die Ausfuhren dem Vorjahreswert jedoch um deutliche 9 Mio. Tonnen hinterher. Die Getreidebörse im argentinischen Buenos Aires gab gestern an, dass die Sojaernte in dem Land nur mäßig vorankommt. Aktuell sind 14 Prozent der Bestände eingefahren, im Schnitt der letzten fünf Jahre waren es zu diesem Zeitpunkt bereits 26 Prozent. Im vorbörslichen Handel legen Sojabohnen heute leicht zu. Sojaschrot tendiert ebenfalls marginal fester. 

Quelle
VR AGRAR
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