(AMI) Europaweit dominieren stabile Schweinepreise. Angebot und Nachfrage halten sich auf hohem Niveau die Waage. Nachfrageimpulse vom bevorstehenden Osterfest gibt es bisher nur vereinzelt. Lediglich in Polen und etwas zaghafter in Italien. In Polen hat eine sehr starke Nachfrage nach Schlachtschweinen einen kräftigen Preisanstieg bewirkt. In Italien wird mit einem leichten Plus der Schweinepreise von rund 1 Ct/kg Lebendgewicht gerechnet.
Aus Frankreich wird von stabilen Schlachtungen und unveränderten Schlachtgewichten berichtet. Folglich dürften hier für die neue Woche unveränderte Schweinepreise die Folge sein. Keine Preisveränderung wird ebenso in Spanien prognostiziert. Angebot und Nachfrage stehen sich auf hohem Niveau ausgeglichen gegenüber. Die Exporte folgen den normalen jahreszeittypischen Erwartungen. Die Preisfindung wird für 2 Wochen bis nach Ostern festgeschrieben. In Italien gib es eine Nachfragebelebung nach Koteletts, was auch eine leicht erhöhte Nachfrage nach Schlachtschweinen bewirkt. Einen beachtlichen Preisanstieg von 7 Ct auf vergleichbar gerechnet 1,42 EUR/kg Schlachtgewicht für Schweine der Handelsklasse E gab es in Polen. Ostern ist hier Nachfragehöhepunkt nach Schweinefleisch. Die gekochte weiße Wurst, auf Polnisch "Osterwurst" genannt, findet hier enormen Zuspruch und beflügelt die Schweinefleischnachfrage. Dies führte dazu, dass in der Woche vor Ostern die Schweineschlachtungen und die Nachfrage nach Schweinen in Polen auf einem sehr hohen Niveau lagen.