EU-Schweinefleischexport volumen- und wertmäßig unter Vorjahr
In den ersten 8 Monaten 2013 ist der Schweinefleischexport der EU gegenüber dem Vorjahr volumen- und wertmäßig in spürbaren Umfange gesunken.
Einen beachtlichen Beitrag hat dazu Russland geleistet, dessen Importvolumen in dieser Zeit um 17.000 t bzw. -3,4 % niedriger ausgefallen ist. Der Wert der Ausfuhren ist jedoch von 1,79 auf 1,91 € je kg gestiegen.
Auch die Ausfuhren nach Hongkong sind um -14.000 t bzw. - 5,4 % bei einem Durchschnittspreis von 1,35 €/kg zurückgegangen.
In ähnlicher Weise haben sich die Exporte in die Sammelgruppe der übrigen Länder mit – 31.600 t bzw. - 5 % entwickelt. Der durchschnittliche Warenwert in diesen Ländern errechnet sich auf beachtliche 2,30 €/kg.
Die Zunahme der Chinesischen Einfuhren von rd. +81.000 t bzw. -22, 6 % ist zwar beachtlich groß, jedoch ist die Werthaltigkeit dieser Ausfuhren gering zu veranschlagen. Der durchschnittliche Exporterlös betrug gerade mal 1,30 €/kg für bereits be- und verarbeitete Ware.
Von wertmäßig höherer Qualität sind die Ausfuhren nach Japan mit einem Durchschnittserlös von 3,75 €/kg. Die EU-Ausfuhrmengen bleiben mit knapp 150.000 in einem bescheidenen Rahmen von rd. 12 % der Gesamteinfuhren. Deutschland ist in diesem Jahr erstmals mit 6.000 t mit von der Partie. Die Nordamerikaner USA und Kanada dominieren seit Jahren das japanische Einfuhrgeschäft.
Bis auf Japan setzen sich der EU-Schweinefleischausfuhren überwiegend aus den weniger wertvollen Teilstücken vom Schwein zusammen. Werttragende Zuschnitte sind im internationalen Exportgeschäft eher selten zu finden. Die Frische dieser Produkte als ein prägendes Merkmal kann im Regelfall nicht eingehalten werden.