Hoffnungsfrohe Aussichten für den US-Schweinefleischexport im 2. Halbjahr
Nicht nur Deutschland und Europa leidet unter geringen Schweinefleischexporten, sondern auch der weltgrößte Exporteur die USA. Gegenüber dem Vorjahr haben die Amerikaner bisher rd. 4 % an Volumen verloren. Den größten Anteil am Rückgang verursachten die Ausfuhren nach Russland, die auf Null gefallen sind. Auch die Exporte in Richtung Hongkong/China sind im 1. Halbjahr um 9 % geringer ausgefallen. Aber die chinesischen Importe haben in den letzten Monaten stetig zugelegt und im Mai 2013 den bisher höchsten Stand in diesem Jahr erreicht.
Zum Ausgleich sind die US-Ausfuhren ins benachbarte Mexiko um rd. 10 % gestiegen und haben mit einem Plus von 40.000 t den Rückgang in den anderen Gebieten wieder wettgemacht. Die traditionell stabilen Ausfuhren nach Japan sind um bescheidene 4 % gewachsen.
Für den Monat Juni rechnet man mit weiter steigenden Exporten vor allem in Richtung China. Der Absatz dorthin könnte durchaus noch zulegen, wenn noch mehr Erzeuger von Schweinefleisch auf Ractopamine-Zusätzen verzichten würden.
Für steigende europäische Exporte scheint in diesem Handlungsfeld wenig Platz zu bestehen.