US-Schweinefleischexporte: vom jahrelang steigenden Trend in die Stagnation
Die jahrelang trendmäßig steigenden Schweinefleischexporte der USA haben 2013 einen deutlichen Bruch erfahren. Unterbrechungen dieser Art gab es auch in den früheren Jahren. Diesmal steckt mehr dahinter.
Völlig auf Null gestellt wurden die Exporte nach Russland aufgrund der Ractopamine-Importsperre. Die Ausfuhren nach Südkorea wurden halbiert, nach dem die Maul- und Klauenseuche (MKS) in diesem Land überwunden und die eigenen Schweinebestände wieder normalisiert sind.
Die Japan-Exporte liegen zwar weiterhin auf hohem Niveau, aber es finden keine Zuwächse mehr statt.
Die China-Hongkong-Exporte sind nach dem Höhenflug Ende 2011 fortan bis heute auf die Hälfte zurückgegangen. Ein Zuwachs bei den Hongkong-Einfuhren wurde durch Minderungen der Direktlieferung nach China mehr als ausgeglichen.
Zugelegt haben die Ausfuhren nach Mexiko und Kanada, allerdings in vergleichsweise geringem Umfange.
Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) kalkuliert damit, dass die Entwicklungen im kommenden Jahr 2014 keine nennenswerten Steigerungen liefern werden, sondern sich auf dem gegenwärtigen Durchschnittniveau etablieren sollen.
Die europäischen Ausfuhren nach Asien haben ähnliche Erfahrungen geliefert. Glücklicherweise läuft der europäische Russland-Export noch, wenngleich auch nicht mehr auf früherem Niveau.