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Widersprüchliche Prognosen zukünftiger EU-Schlachtzahlen

Zukünftige Schweineschlachtungen:

EU-Kommission: steigende Schlachtzahlen;  EU-Expertengruppe: fallende Schlachtzahlen

Die EU-Kommission schätzt die Schweineschlachtungen mit Stichtag zum 16. Okt. 2013  in den beiden ersten Quartalen des Jahres 2014 um +0,2 bzw. +0,5 % höher ein als im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2013.

Demgegenüber kommt die unabhängige Expertengruppe aus den EU-Mitgliedsländern am Stichtag 22. Okt. 2013 zu dem Ergebnis, dass die Schlachtzahlen im 1. Quartal 2014 um

- 0,9 % und im II. Quartal 2014 um - 0,3 % fallen werden.

Für den Bezug auf die Vergangenheit gehen beide Gremien von den gleichen Schlachtzahlen aus.

Für die Zukunft jedoch legt die EU-Kommission die aus den Mitgliedstaaten gemeldeten Viehzählungsergebnisse zugrunde, während die EU-Expertengruppe diese „Zählergebnisse“ anhand von Erfahrungswerten für jedes Einzelland nochmal unter die Lupe nimmt und ggfs. korrigiert.

Unterschiede bestehen auch in den Prognosen für das letzte Quartal 2013. Die Kommission schätzt einen  Rückgang um -2,6 % und die Expertengruppe um - 3,3 %.

Die Unterschiede sind zwar nicht riesig, aber möglicherweise ausreichend groß genug, um die Preisentwicklung in die eine oder andere Entwicklung zu drücken.

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