Deutschland:V-Preis 2,10 €/kg (Spanne 2,10 – 2,15 €/kg)
Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit feiertagsbedingt rd. 610.943 Schweinen (Vorwoche 712.378) wieder durchschnittlich ausgefallen: die Schlachtgewichte sind mit 97,9 kg leicht gefallen.
Die Voranmeldungen für die lfd. Woche betragen 259.100 (Vorwoche 245.100 )
Die ISN-Auktion am Di, 03.06.2025 hat ein Ergebnis von 2,16 €/kg in einer Spanne von 2,16 – 2,16 €/kg geliefert.
Der V-Preis ist für die Zeit vom 05.06.2025 bis 11.06.2025 auf 2,10 €/kg in einer Spanne von 2,10 – 2,15 €/kg festgesetzt worden.
Schlachtschweinemarkt Deutschland
ASP: In Hessen und Rheinland-Pfalz sind bisher zusammen 2.180 ASP (+17 zur Vorwoche) infizierte Wildschweine gefunden worden. In einigen Regionen werden weitere Sperrbezirke verkleinert.
Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern:
In Dänemark sind in der 23. KW 2025 die vergleichbar gerechneten Preise mit 1,98 €/kg unverändert beibehalten worden.
In Belgien werden in der 23. KW 2025 die vergleichbar gerechneten Preise mit 2,00 €/kg unverändert gelassen.
In den Niederlanden werden die Notierungen in der 22. KW 2025 mit vergleichbar gerechneten Preisen mit 2,07 €/kg um +1 ct/kg angehoben.
In Frankreich/Bretagne werden die vergleichbaren Preise mit 1,98 €/kg unverändert beibehalten.
In Italien sind die Notierungen in der 23. KW 2025 mit 1,64 €/kg LG unverändert geblieben. Das Angebot ist ausreichend für die Nachfrage.
In Spanien wird in der 23. KW 2025 der Preis mit 2,34 €/kg um +1 ct/kg erhöht worden. Der Preisspielraum nach oben wird enger, beim Exportabsatz wird es schwieriger.
In den USA/IOWA sind die Erzeugerpreise am 02.06. auf umgerechnet 1,98 €/kg gestiegen. Der schwankende Dollarkurs verursacht laufend Preisänderungen. Die Schlachtzahlen haben auf saisonübliches Niveau zurückgefunden. Die Teilstückpreise geben überwiegend wieder nach. Die Kühlhausvorräte bleiben unter Vorjahreslinie. Die Terminkurse für den neuen Frontmonat Juli.-25 liegen bei 1,84 €/kg. Im 3. Quartal sollen die Notierungen noch etwas zulegen, im 4. Quartal 2025 jedoch deutlich fallen.
Brasilien: Die Erzeugerpreise haben sich weiter auf 1,64 €/kg ermäßigt. Daran waren in 1. Linie fallende Inlandspreise und ein etwas schwächerer Wechselkurs beteiligt. Das flott laufende Exportgeschäft bleibt die wesentliche Preisstütze.
China: Die Kurse haben mit 2,44 €/kg weiter nachgegeben. Der Monat Juli.-2025 wird an der Dalian-Börse mit 2,19 €/kg notiert, in den Sommermonaten werden ähnliche Preise gehandelt. In China herrscht saisonüblich ein Sommerpreistief. Die Importe zeigen geringfügige Steigerungstendenzen auf ermäßigten Niveau.
Fazit: Anhaltend knappes Lebendangebot und stabile Nachfrage halten die Preise auf hohem Niveau. Unterstützung kommt durch die Grillnachfrage. Weitere Preissteigerungen sind im Absatzmarkt nur schwer durchzusetzen.
ZMP Live Expertenmeinung
Das bisher erreichte hohe Preisniveau bremst die Absatzmöglichkeiten. Noch sind ausreichende Angebotsmengen vorhanden. Der saisonübliche Grillnachfrageeffekt bleibt verhalten.