07.
02.24
V-Preis steigt auf 2,10 €/kg

Schweine News, 07.02.2024

Bullish
  • rückläufige Schlachtzahlen
  • verminderte Schlachtgewicht
  • niedrige Voranmeldungen
  • lebhafteres Fleischgeschäft
Bearish
  • .

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Deutschland:V-Preis  2,10 €/kg (Spanne 2,10 – 2,10 €/kg)                                               Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit 750.257 Schweinen (Vorwoche 762.061) wieder geringer ausgefallen, die Schlachtgewichte sind auf 97,5 kg zurückgegangen. Die Voranmeldungen sind mit 249.300  Schweinen (Vorwoche 255.900) geringer geworden  Die ISN-Auktion am Di, 06.Febr. 2024 brachte durchschnittlich 2,19 €/kg in einer Spanne von 2,17 – 2,205 €/kg.   Der V-Preis ist für die Zeit vom 08.02.2024 bis 14.02. 2024 auf 2,10 €/kg in einer Spanne von         2,10 - 2,10 €/kg festgesetzt worden.   ASP:  Mit Stand vom 01. Feb. 2024 sind 5.641 ASP infizierte Wildschweine in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg amtlich bestätigt worden. Im Dez.2023 wurden 21 ASP-Fälle gemeldet, davon 17 in Brandenburg. Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern: In Dänemark sind in der 06. KW 2024 die vergleichbar gerechneten Preise mit 1,74 €/kg zum wiederholten Male unverändert beibehalten worden.   In Belgien sind die Preise in der 06. KW 2024 mit vergleichbar gerechneten Preisen von 1,92 €/kg unverändert geblieben.     In den Niederlanden werden die Notierungen in der 06. KW 2024 mit vergleichbar gerechneten Preisen von 1,90 €/kg zum wiederholten Male unverändert gelassen. In Frankreich/Bretagne sind die Preise mit 1,782 €/kg weiterhin unverändert geblieben. Die Schlachtzahlen sind wieder auf 367.115 Schweine gestiegen bei einem Schlachtgewicht von 96,8 kg.   In Italien sind die Notierungen in der 06. KW 2024 nicht mehr verändert worden. Angebots-Nachfrage-Verhältnis ist fast ausgeglichen. In Spanien werden die Preise in der 06. KW 2024 mit vergleichbaren 2,14 €/kg unverändert beibehalten. Das Lebendangebot wird demnächst kleiner ausfallen.   In den USA/IOWA sind die Erzeugerpreise nach der Talfahrt um den Jahreswechsel auf aktuelle 1,29 €/kg gesprungen. Bei fortgesetzt hohen Schlachtzahlen sorgt die Nachfrage für einen flotten Absatz. Die Terminkurse an der Chicagoer Börse deuten auf weitere Preissteigerungen in Richtung 1,60 €/kg in der Sommerphase hin. Brasilien: Die Erzeugerpreise sind im Durchschnitt wieder auf 1,54 €/kg angestiegen. Die Nachfrage hat sich wieder belebt. Das anziehende Exportgeschäft liefert Unterstützung. Für das Jahr 2024 werden Produktionszunahmen von +3,3 % und Exportsteigerungen von + 4 bis 5 % erwartet.    China: Die Preise haben sich bei 2,48 €/kg stabilisiert. Das Angebot wird kurzfristig von der Nachfrage vor dem chinesischen Neujahrsfest (10. Feb.24) aufgenommen. Erst für den Monat Mai-2024 werden an der Dalian-Börse Kurse von 2,55 €/kg gehandelt. Für 2024 wird ein reduzierter Schweinemarkt in der Größenordnung um -3 % erwartet.   Fazit:  Geringe Schlachtzahlen und kleinere Voranmeldungen sowie der Monatserste mit monetären Impulsen für die Fleischnachfrage haben zu einer deutlichen Anhebung der Schweinepreise geführt. Grundlegende Änderungen an dieser Marktkonstellation von Angebot und Nachfrage sind vorerst nicht zu erwarten.  

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ZMP Live Expertenmeinung

Eine deutliche Verringerung des Lebendangebots führt bei lebhafter werdender Fleischnachfrage zu einer kräftigen Erhöhung der Schweinepreise. Die Marktkonstellation begrenzten Angebots bei einer gewissen Nachfragebelebung dürfte in Deutschland vorerst noch anhalten. In den Nachbarländern reicht es bislang zu festen Preisen. 

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