10.
01.24
V-Preis weiterhin unverändert

Schweine News, 10.01.2024

Bullish
  • Begrenztes Lebendangebot
  • stabile Nachfrage
  • geringe Kühlhausvorräte
Bearish
  • .

Deutschland:  V-Preis  2,10 €/kg (Spanne 2,10 – 2,10 €/kg)

Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit rd  573.457 Schweinen (Vorwoche 485.754) wieder (trotz Feiertag) größer ausgefallen, die Schlachtgewichte sind mit 98,3 kg höher.

Die Voranmeldungen sind mit rd. 274.500 Schweinen (Vorwoche 273.300) geringfügig gestiegen.

Die ISN-Auktion am Di, 09.Jan. 2024 brachte durchschnittlich 2,11 €/kg in einer Spanne von 2,10 – 2,13 €/kg. Der Überbestand betrug 71 %

Der V-Preis ist für die Zeit vom 11.01.2024 bis 17.01. 2024 auf 2,10 €/kg in einer Spanne von         2,10 - 2,10 €/kg festgesetzt worden.  

ASP:  Mit Stand vom 23. Dez. 2023 sind 5.618 ASP infizierte Wildschweine in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg amtlich bestätigt worden. Im Nov.2023 wurden 23 ASP-Fälle überwiegend in Brandenburg gemeldet.

Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern:

In Dänemark sind in der 02. KW 2024 die vergleichbar gerechneten Preise mit 1,83 €/kg um -3 ct/kg gesenkt worden.

In Belgien sind die Preise in der 02. KW 2024 mit vergleichbar gerechneten Preisen von 2,06 €/kg um -3 ct/kg reduziert worden.    

In den Niederlanden werden die Notierungen in der 02. KW 2024 mit vergleichbar gerechneten Preisen von 2,05 €/kg weiterhin unverändert beibehalten.

In Frankreich/Bretagne sind die Preise mit 1,782 €/kg unverändert geblieben. Die Schlachtzahlen erreichen durchschnittliche 316.442 Schweine bei einem gestiegenen Schlachtgewicht von 97,33 kg.  

In Italien sind die Notierungen in der 02. KW 2024 um -3 ct/kg verringert worden. Die Nachfrage nach den Feiertagen läßt nach.

In Spanien werden die Preise in der 02. KW 2024 mit vergleichbaren 2,14 €/kg unverändert beibehalten. Der Marktlage in Spanien bewegt sich weitgehend im Gleichgewicht

In den USA/IOWA haben die Erzeugerpreise zwischen den Feiertagen mit 0,91 €/kg nochmal deutlich nachgegeben. Der Angebotsdruck hat nach den Feiertagen zugenommen, die Nachfrage ist jedoch sehr verhalten. Die Teilstückepreise bleiben auf ermäßigten Niveau stabil. Für den Frontmonat Febr.-24 notieren die Börsenkurse jedoch wieder bei 1,43 €/kg. Nach Berechnungen der IOWA State University erwirtschafteten die US-Farmer in den letzten 3 Monaten 17 bis 34 $ Verlust je Schwein.  

Brasilien: Die Erzeugerpreise sind im Durchschnitt wieder auf 1,68 €/kg zurückgefallen. Nach den Feiertagen bleibt die Nachfrage schwach. Der Export nimmt erst langsam wieder Fahrt auf. Für das Jahr 2024 rechnet man mit einer Erzeugungszunahme um 1 % und Exportzuwachse von 6 %.  

China: Die Preise sind geringfügig auf 2,56 €/kg zurückgefallen. Die staatlichen Vorratsaufkäufe haben wenig Preiswirkung erzielt. Ungewöhnlich ist die schwache Nachfrage vor dem anstehenden chinesischen Neujahrsfest. Die Jan.-2024-Kurse an der Dalian-Börse notieren bei schwachen 2,25 €/kg. Der Schweinebestand soll um 5 % abgestockt werden.  

Fazit:  Die Schweinepreise sind über die Feiertage weitgehend konstant geblieben. Das Lebendangebot steigt in der 1. und 2. KW des neuen Jahres etwas an, bleibt aber unterdurchschnittlich.

Es besteht die Erwartung, dass die übliche Nachfrageschwäche nach den Feiertagen nicht zu einem Preisrückgang führt. Andererseits steigt die Nachfrage nach Verarbeitungsware wieder an.

ZMP Live+ Logo

ZMP Live Expertenmeinung

Noch sind die Schlachtzahlen aufgrund des Feiertages Neujahr sehr verhalten geblieben. Die Voranmeldungen sind nur unwesentlich größer geworden. Es besteht die Hoffnung, dass trotz üblicher Nachfrageschwäche in den ersten Jan.-Wochen die Preise gehalten werden können. Unterstützung kommt dabei von der Verarbeitungsindustrie. 

ZMP Markttrends
Aktuelles von den Märkten kompakt für Sie zusammengefasst

Achtung, du siehst derzeit historische Daten da du entweder kein ZMP Live+ Mitglied oder nicht eingeloggt bist. Hol dir jetzt den Informationsvorsprung!

24.
04.25
14:23

Auswirkungen der US-Zollpolitik auf den weltweiten Schweinefleischhandel Im Vergleich zu anderen Agrarprodukten mit größerer Haltbarkeitsdauer ist der globale Handel mit Schweinefleisch gemessen an der Produktion mit weniger als 9 % vergleichsweise gering. Es gilt jedoch einen Unterschied zwischen den sensiblen frischen bzw. gekühlten Teilstücken…

weiterlesen
15.
04.25
08:52

USDA mit neuer Schätzung zum Weltschweinefleischmarkt Das US-Agrarministerium (USDA) hat Mitte April 2025 eine korrigierte Schätzung zum globalen Schweinefleischmarkt 2025 herausgegeben. Die Gesamterzeugung soll geringfügig auf 116,7 Mio. t anwachsen. Der weltweite Verbrauch wird in gleicher Höhe zunehmen. Der globale Handel fällt mit 10,17 Mio. t…

weiterlesen
23.
12.24
11:24

Viehzählung Nov 2024: Schweinebestände stabilisieren sich. – auf stark verringerten Niveau Die vorläufigen Ergebnisse der jüngsten Viehzählung vom Nov. 2024 lieferten wenig veränderte Bestandszahlen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Schweinezahlen insgesamt bei 21,18 Mio. Tiere (Vorjahr 21,22 Mio.). Der Tiefstand war im Mai.-2023 mit 20…

weiterlesen
Rückrufservice
Beschreiben Sie bitte Ihr Anliegen, damit wir uns auf den Rückruf vorbereiten können.
Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und willige ein, dass die von mir angegebenen Daten inklusive der Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung meiner Anfrage genutzt und nicht ohne Einwilligung weitergegeben. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Register now

Jetzt registrieren und ZMP Live+ 14 Tage kostenlos testen!
  • Dauerhaft kostenfrei
  • Keine Zahlungsinformationen erforderlich
Hilfe?