Deutschland:V-Preis 2,10 €/kg (Spanne 2,10 – 2,10 €/kg)
Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit rd. 720.000 Schweinen (Vorwoche 610.943) wieder durchschnittlich ausgefallen: die Schlachtgewichte sind mit 98 kg leicht gestiegen.
Die Voranmeldungen für die lfd. Woche betragen 260.600 (Vorwoche 259.100)
Die ISN-Auktion am Di, 10.06.2025 hat ein Ergebnis von 2,15 €/kg in einer Spanne von 2,15 – 2,16 €/kg geliefert.
Der V-Preis ist für die Zeit vom 12.06.2025 bis 18.06.2025 auf 2,10 €/kg in einer Spanne von 2,10 – 2,10 €/kg festgesetzt worden.
Schlachtschweinemarkt Deutschland
ASP: In Hessen und Rheinland-Pfalz sind bisher zusammen 2.192 ASP (+12 zur Vorwoche) infizierte Wildschweine gefunden worden. In einigen Regionen werden weitere Sperrbezirke verkleinert.
Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern:
In Dänemark sind in der 24. KW 2025 die vergleichbar gerechneten Preise um +3 ct/kg auf 2,01 €/kg erhöht worden.
In Belgien werden in der 24. KW 2025 die vergleichbar gerechneten Preise mit 2,04 €/kg um +4 ct/kg heraufgesetzt.
In den Niederlanden werden die Notierungen in der 24. KW 2025 mit vergleichbar gerechneten Preisen mit 2,09 €/kg um +2 ct/kg angehoben.
In Frankreich/Bretagne werden die vergleichbaren Preise mit 1,98 €/kg unverändert beibehalten.
In Italien sind die Notierungen in der 24. KW 2025 mit 1,63 €/kg LG geringfügig gesenkt worden. Das Angebot ist ausreichend für eine begrenzte Nachfrage.
In Spanien wird in der 24. KW 2025 der Preis mit 2,35 €/kg um +1 ct/kg erhöht. Der Preisspielraum nach oben wird geringer, das hohe Preisniveau bremst den Exportabsatz.
In den USA/IOWA sind die Erzeugerpreise am 09.06. auf umgerechnet 2,02 €/kg gestiegen. Der Dollarkurs bleibt mit 1,14 $ = 1 € schwach. Die Schlachtzahlen haben auf saisonübliches Niveau zurückgefunden. Die Teilstückpreise sind überwiegend gestiegen. Die Barbecuesaison steuert auf ihre Hochphase zu. Die Terminkurse für den neuen Frontmonat Aug.-25 liegen bei 2,09 €/kg. Im 3. Quartal sollen sich die Kurse auf diesem Niveau knapp behaupten, im 4. Quartal 2025 droht jedoch ein Rückgang auf 1,75 €/kg.
Brasilien: Die Erzeugerpreise haben sich weiter auf 1,71 €/kg wieder erhöht. Daran waren in 1. Linie steigende Inlandspreise und ein etwas stärkerer Wechselkurs beteiligt. Das flott laufende Export-geschäft bleibt die wesentliche Preisstütze.
China: Die Kurse haben mit 2,42 €/kg vergleichsweise wenig nachgegeben. Der Monat Juli.-2025 wird an der Dalian-Börse mit 2,21 €/kg notiert. Die Terminkurse für das 2.Halbjahr 2025 signalisieren ein anhaltend niedriges Preisniveau. Die Importe mit Vorrang aus Brasilien und Spanien zeigen geringfügige Steigerungstendenzen.
Fazit: Anhaltend knappes Lebendangebot und stabile Nachfrage halten die Preise auf hohem Niveau. Unterstützung durch die Grillnachfrage bleibt verhalten. Weitere Preissteigerungen sind im Absatzmarkt nicht durchzusetzen.
ZMP Live Expertenmeinung
trotz des begrenzt verfügbaren Fleischangebots bleiben aufgrund des gestiegenen Preisniveaus die Absatzmöglichkeiten im einem engen Rahmen. Der früher übliche Steigerungseffekt in der Grillsaison entwickelt nur wenig Wirkung. In den benachbarten EU-Mitgliedstaaten ziehen die Preise durchweg an.