Deutschland: V-Preis 1,95 €/kg (Spanne 1,95 - 2,00 €/kg)
Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit 721.659 Schweinen (Vorwoche: 703.131) größer ausgefallen. Die Schlachtgewichte lagen bei 97,2 kg (Vorwoche: 97,3 kg).
Die Voranmeldungen für die laufende Woche betragen 252.900 (Vorwoche: 255.500)
Die ISN-Auktion am Di, 15.07.2025 hat ein Ergebnis von 2,01 €/kg in einer Spanne von 2,00 – 2,02 €/kg geliefert.
Der V-Preis ist für die Zeit vom 16.07.2025 bis 23.07.2025auf 1,95 €/kg in einer Spanne von 1,95 – 2,00 €/kg festgesetzt worden.
Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern:
In Dänemark sind in der 29. KW 2025 die vergleichbar gerechneten Preise mit 1,90 €/kg um -9 ct/kg gesunken.
In Belgien werden in der 29. KW 2025 die vergleichbar gerechneten Preise auf 1,75 €/kg gesenkt.
In den Niederlanden werden die Notierungen in der 29. KW 2025 um -6 ct/kg auf 1,89€/kg gesenkt.
In Frankreich/Bretagne sind die vergleichbaren Preise mit 2,08 €/kg gleichgeblieben.
In Italien sind die Notierungen in der 29. KW 2025 mit 2,37 €/kg LG gestiegen.
In Spanien wird der Preis in der 29. KW 2025 mit 2,37 €/kg unverändert bleiben.
USA/Iowa: Die Erzeugerpreise für Schweine haben sich zuletzt bei umgerechnet 2,08 €/kg knapp behauptet. Der Euro blieb gegenüber dem US-Dollar mit einem Kurs von 1 € = 1,1727 $ weiterhin schwach. Wegen der Feiertage sind die Schlachtmengen zurückgegangen. In den Herbst Monaten wird allerdings wieder mit einer erhöhten Schlachtmenge gerechnet.
Brasilien: Die durchschnittlichen Erzeugerpreise für Schweinefleisch lagen zuletzt bei etwa 1,72 €/kg und konnten sich damit knapp behaupten. Die Mengen an Schachtschweinen bleiben bisher auf dem typischen Niveau für diese Jahreszeit.
China: Der Schweinefleisch-Preis sinkt weiter auf 2,35 €/kg. In der nächsten Jahreshälfte rechnet man aufgrund der steigenden Bestandsabstockungen mit einem kleineren Inlandsaufkommen.
Fazit: Auch die steigenden Schlachtzahlen in Deutschland lassen den Preis noch nicht ansteigen, lassen allerdings in Deutschland das Preisniveau halten. Die Nachfrage bleibt hinter den Erwartungen zurück. Saisonale Faktoren wie die Ferienzeit setzen den Markt insgesamt unter Druck.
ZMP Live Expertenmeinung
Der Markt zeigt sich aktuell gleichbleibend. Während wichtige Exportmärkte wie China langfristig Chancen bieten, dominieren derzeit Überhänge und internationale Konkurrenz. Die kommenden Wochen bleiben richtungsentscheidend