Deutschland:V-Preis 1,92 €/kg (Spanne 1,92 – 1,92 €/kg)
Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit 750.570 Schweinen (Vorwoche 743.911) etwas gestiegen, die Schlachtgewichte mit 98,8 kg sind konstant geblieben.
Die Voranmeldungen für die lfd. Woche betragen 282.900 (Vorwoche 275.200).
Die ISN-Auktion am Di, 19.11.2024 ist ausgefallen.
Der V-Preis ist für die Zeit vom 21.11.2024 bis 27.11.2024 auf 1,92 €/kg in einer Spanne von 1,92 – 1,92 €/kg festgesetzt worden.
Schlachtschweinemarkt Deutschland
ASP: In Hessen und Rheinland-Pfalz sind zusammen 461 ASP (+34 zur Vorwoche) infizierte Wildschweine gefunden worden. In Rheinland-Pfalz und Bad.-Württemberg bleiben die Fallzahlen stabil.
Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern:
In Dänemark werden in der 47. KW 2024 die vergleichbar gerechneten Preise mit 1,60 €/kg unverändert beibehalten.
In Belgien werden in der 47. KW 2024 die vergleichbar gerechneten Preise von 1,91 €/kg unverändert beibehalten.
In den Niederlanden bleiben die Notierungen in der 47. KW 2024 mit vergleichbar gerechneten Preisen von 1,85 €/kg unverändert.
In Frankreich/Bretagne werden die vergleichbaren Preise mit 1,87 €/kg unverändert beibehalten. Die Schlachtzahlen sind mit 300.750 feiertagsbedingt niedriger ausgefallen; die Schlachtgewichte jedoch etwas höher.
In Italien sind die Notierungen in der 47. KW 2024 um weitere -4 ct/kg zurückgesetzt worden. Die hohen Inlandspreise bremsen die Nachfrage und preiswerte Importe sorgen für nachgebende Kurse.
In Spanien wird in der 47. KW 2024 mit 2,06 €/kg der Preis nochmal beibehalten. Das Lebend-angebot bleibt stabil. Das Absatzgeschäft im In- und Ausland wird durch das hohe Preisniveau spürbar schwieriger.
In den USA/IOWA sind die Erzeugerpreise auf 1,71 €/kg zurückgefallen. Die Schlachtzahlen sind wieder gestiegen. Die Terminkurse für den Dez.-24 liegen bei durchschnittlich 1,64 €/kg.
Brasilien: Die Erzeugerpreise sind weiter auf 2,13 €/kg gestiegen. Ausschlaggebend sind die hohen Exporte, die im Okt/Nov um rd. 40 % % zum Vorjahr höher liegen. Der Wechselkurs weiter an Kaufkraft gewonnen.
China: Die Kurse sind mit 3,08 €/kg weiter zurückgegangen. Das Angebot reicht für die Nachfrage aus. Der Monat Jan-2025 wird an der Dalian-Börse mit Kursen um 2,68 €/kg gehandelt. Die folgenden Frühjahrsmonate fallen nach dem chinesischen Neujahrsfest am 29.Jan.2025 noch weiter auf 2,40 €/kg zurück. Der Rindfleischverzehr (7,7 kg/Kopf) nimmt zu, Schweine- und Geflügelfleisch stagniert.
Fazit: Die saisonal übliche Zunahme des Lebendangebots im letzten Vierteljahr 2024 und eine vorweihnachtlich lebhaftere Nachfrage halten sich die Waage. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr fallen mit 4 Schlachttagen in diesem Jahr besonders gering aus. Zusätzlich fehlen urlaubsbedingt Arbeitskräfte. Eine rechtzeitige Steuerung des Lebendangebots zur Vermeidung von Absatzstau und Preisdruck in der 1. Jan.-25-Woche sollte durchgeplant werden.
ZMP Live Expertenmeinung
Die saisonal übliche Angebotssteigerung wird vom etwas lebhafteren Vorweihnachtsgeschäft stabil aufgenommen. Für Preisänderungen gibt es zurzeit wenig Argumente. Im übrigen EU-Binnenmarkt bleiben die Notierungen überwiegend stabil (außer Italien mit weiteren Abschlägen)