21.
02.24
V-Preis unverändert bei 2,15 €/kg

Schweine News, 21.02.2024

Bullish
  • Niedrige Schlachtzahlen
  • niedrige Schlachtgewichte
  • anhaltend geringe Voranmeldungen
  • geringe Kühlhausvorräte
Bearish
  • .

Deutschland:  V-Preis  2,15 €/kg (Spanne 2,15 – 2,20 €/kg)

Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit  708.735  Schweinen (Vorwoche 728.719) wieder geringer ausgefallen, die Schlachtgewichte sind auf 97,5 kg geringfügig gestiegen.

Die Voranmeldungen sind mit 246.500 Schweinen (Vorwoche 245.000) weitgehend unverändert niedrig geblieben.

Die ISN-Auktion am Di, 20.Febr. 2024 brachte durchschnittlich 2,30 €/kg in einer Spanne von 2,26 – 2,32 €/kg.  

Der V-Preis ist für die Zeit vom 22.02.2024 bis 28.02. 2024 auf 2,15 €/kg in einer Spanne von         2,15 - 2,20 €/kg festgesetzt worden.  

ASP:  Mit Stand vom 16. Feb. 2024 sind 5.660 ASP infizierte Wildschweine in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg amtlich bestätigt worden. Im Jan.2024 wurden 13 ASP-Fälle gemeldet, ausschließlich im Bezirk Dresden.

Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern:

In Dänemark sind in der 08. KW 2024 die vergleichbar gerechneten Preise mit 1,78 €/kg um +4 ct/kg erhöht worden.  

In Belgien sind in der 08. KW 2024 die vergleichbar gerechneten Preise von 2,03 €/kg um +2 ct/kg angehoben worden.    

In den Niederlanden werden die Notierungen in der 08. KW 2024 mit vergleichbar gerechneten Preisen von 2,04 €/kg um 4 ct/kg heraufgesetzt.

In Frankreich/Bretagne sind die Preise mit 1,857 €/kg um +6 ct /kg gestiegen. Die Schlachtzahlen sind wieder auf 354.229 Schweine zurückgefallen bei einem Schlachtgewicht von 96,48 kg.  

In Italien sind die Notierungen in der 08. KW 2024 um -0,5 ct/kg etwas zurückgenommen worden. Das Angebot ist zurzeit mehr als bedarfsdeckend.

In Spanien werden die Preise in der 08. KW 2024 mit vergleichbaren 2,20 €/kg um +4 ct/kg erhöht. Das Lebendangebot fällt zunehmend kleiner aus.  

In den USA/IOWA setzt sich der brisante Anstieg der Erzeugerpreise auf aktuelle 1,42 €/kg weiter fort. Die Schlachtzahlen geben weiter nach. Die Teilstückepreise steigen deutlich an. Die Terminkurse an der Chicagoer Börse notieren für den Liefermonat Apr.-24 bereits bei 1,74 €/kg.

Brasilien: Die Erzeugerpreise sind im Durchschnitt bei 1,60 €/kg stehen geblieben. Der Monat Febr. zeigt Absatzschwächen im Inland; leichte Unterstützung kommt vom Exportgeschäft. Für das Jahr 2024 werden jedoch steigende Verkaufszahlen bei hohen Preisen erwartet.

China: Die Kurse sind nach der Neujahrsfestwoche auf 2,30 €/kg gefallen. Erfahrungsgemäß dauert die Absatz- und Preisflaute längere Zeit an. Erst für den Monat Mai-2024 werden an der Dalian-Börse Kurse von 2,46 €/kg gehandelt; der Jul.-24-Termin steht bei 2,76 €/kg. In 2024 soll die Inlands-erzeugung kleiner ausfallen.  

Fazit:  In den meisten EU-Ländern sind die Schweinepreise den Vorgaben aus Deutschland mit steigenden Notierungen gefolgt. Geringe Schlachtzahlen, kleinere Voranmeldungen, niedrige Kühlhausvorräte sowie eine lebhafter gewordene Nachfrage treiben die Schweinepreise tendenziell an. Vorerst wird sich diese Entwicklung von Angebot und Nachfrage in begrenzten Rahmen fortsetzen.

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Das knappe Lebendangebot setzt sich fort. Im Hinblick auf eine lebhaftere Nachfrage und anlaufender Bevorratung für die Grillsaison bleibt die Versorgungslage knapp. Das bereits hohe Preisniveau bremst jedoch größere Steigerungen vorerst ab. 

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