24.
12.23
Preise fest bis Anf Jan 2024

Schweine News, 24.12.2023

Bullish
  • niedriges Legendangebot
  • gesunkene Schlachtgewichte
Bearish
  • verhaltene Fleischnachfrage
  • Ferien in den Verarbeitungsunternehmen.

Deutschland:  V-Preis  2,10 €/kg (Spanne 2,10 – 2,10 €/kg)

Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit 704.659 Schweinen (Vorwoche 752.525) deutlich kleiner ausgefallen, die Schlachtgewichte sind mit 97,1 kg ebenfalls niedriger.

Die Voranmeldungen sind mit rd. 252.400 Schweinen (Vorwoche 255.700) nur wenig gefallen

Die ISN-Auktion am Fr.15.12 2023 brachte einen Preis von 2,21 €/kg im Durchschnitt für die verkauften Tiere. Spanne reicht von 2,20 -2,225 €/kg. Die Auktionen über die Feiertage fallen aus.

Der V-Preis ist für die Zeit vom 22.12.2023 bis  03.01. 2024 auf 2,10 €/kg in einer Spanne von   2,10 - 2,10 €/kg festgesetzt worden.  

ASP:  Mit Stand vom 14. Dez. 2023 sind 5.610 ASP infizierte Wildschweine in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg amtlich bestätigt worden. Im Nov.2023 wurden 23 ASP-Fälle überwiegend in Brandenburg gemeldet.

Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern:

In Dänemark sind in der 51. KW 2023 die vergleichbar gerechneten Preise mit 1,91 €/kg wiederholt unverändert geblieben.

In Belgien sind die Preise in der 51. KW 2023 mit vergleichbar gerechneten Preisen von 2,09 €/kg weiterhin stehen geblieben.    

In den Niederlanden werden die Notierungen in der 51. KW 2023 mit vergleichbar gerechneten Preisen von 2,05 €/kg weiterhin unverändert beibehalten.

In Frankreich/Bretagne sind die Preise mit 1,781 €/kg unverändert geblieben. Die Schlachtzahlen erreichen durchschnittliche 361.270 Schweine bei einem Schlachtgewicht von 96,06 kg.  

In Italien sind die Notierungen in der 51. KW 2023 um weitere -3 ct/kg zurückgesetzt worden. Bei einem ausreichenden Angebot läßt die Nachfrage nach.

In Spanien werden die Preise in der 51. KW 2023 mit vergleichbaren 2,14 €/kg unverändert beibehalten. Niedrigere Schlachtzahlen werden durch höhere Schlachtgewichte ausgeglichen.

In den USA/IOWA haben die Erzeugerpreise mit 0,98 €/kg nochmal deutlich nachgegeben. Die Schlachtzahlen sind gegenüber der Vorwoche leicht gestiegen. In den Kühlhäusern wachsen die Vorräte. Die Teilstückepreise sind erheblich gefallen. Für den neuen Frontmonat Febr.-24 notieren die Börsenkurse bei 1,45 €/kg. Für den Monat Apr.2024 werden 1,70 €/kg gehandelt. Zurzeit werden aber rote Zahlen geschrieben.

Brasilien: Die Erzeugerpreise haben im Durchschnitt auf 1,68 €/kg etwas zugelegt. Die Nachfrage im Inland zeigt einen saisonalen Aufschwung. Der Export hat jedoch nachgegeben.

China: Die Preise sind wieder auf 2,61 €/kg gestiegen. Unterstützung kommt von den staatlichen Vorratsaufkäufen. Die Nachfrage bleibt weiterhin nur unterdurchschnittlich. Die Jan.-2024-Kurse liegen bei gestiegenen 2,52 €/kg. Der Schweinebestand ist nach Ansicht der Regierung noch zu hoch für rentable Preise, insbesondere der Sauenbestand soll wieder abgestockt werden.

Fazit:  Die Schweinepreise werden trotz lebhafter Nachfrage und begrenztem Angebot  weiterhin auf dem derzeitigen Niveau beibehalten. Hoffentlich geht es in den ersten Jan-Wochen so weiter.

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ZMP Live Expertenmeinung

Die 1. Hürde ist geschafft: Preise über die Feiertage bleiben konstant. Das Angebot ist bei den Stückzahlen kleiner geblieben und auch die Schlachgewichte haben noch etwas nachgegeben. Hoffentlich sieht es in in den ersten beiden Jan-Wochen mit der üblichen Nachfrageschwäche auch so aus. 

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