26.
03.25
V-Preis springt auf 1,85 €/kg

Schweine News, 26.03.2025

Bullish
  • Schweinefleischangebot zu knapp für die steigende Nachfrage
  • Schlachtgewichte nehmen weiter ab
  • Voranmeldungen sind nochmal niedriger ausgefallen
  • Preise in EU-Nachbarländer steigen weiter
Bearish
  • .

Deutschland:V-Preis  1,85 €/kg (Spanne 1,85 – 1,87 €/kg)   

Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit 732.402 Schweinen (Vorwoche 668.384) größer ausgefallen, die Schlachtgewichte sind auf 98,6 kg zurückgegangen.

Die Voranmeldungen für die lfd. Woche betragen 257.600 (Vorwoche (267.630)

Die ISN-Auktion am Di, 25.03.2025 hat ein Ergebnis von 1,90 €/kg in einer Spanne von 1,85 - 1,95 €/kg geliefert.

Der V-Preis ist für die Zeit vom 27.03.2025 bis 02.04.2025 auf 1,85 €/kg in einer Spanne von         1,85 – 1,87 €/kg festgesetzt worden.

Schlachtschweinemarkt Deutschland

ASP: In Hessen und Rheinland-Pfalz sind bisher zusammen 1.510 ASP (+54 zur Vorwoche) infizierte Wildschweine gefunden worden. Vorerst bleibt es bei 2 grenznahen Fällen in Baden-Württemberg.  

Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern:

In Dänemark werden in der 13. KW 2025 die vergleichbar gerechneten Preise mit 1,50 €/kg zum wiederholten Male unverändert beibehalten. 

In Belgien werden in der 13. KW 2025 die vergleichbar gerechneten Preise von 1,79 €/kg um weitere +2 ct/kg angehoben. 

In den Niederlanden werden die Notierungen in der 13. KW 2025 mit vergleichbar gerechneten Preisen von 1,84 €/kg um +5 ct/kg erhöht.   

In Frankreich/Bretagne werden die vergleichbaren Preise mit 1,87 €/kg um +1 ct/kg angehoben. Die Schlachtzahlen bewegen sich nur wenig. 

In Italien sind die Notierungen in der 13. KW 2025 erstmals wieder um +1 ct auf 1,51 €/kg erhöht  worden. Das Angebot aus dem In- und Ausland fällt für die vorösterliche Nachfrage knapp aus.

In Spanien wird in der 13. KW 2025 mit 2,24 €/kg der Preis nochmal um +3 ct/kg erhöht. Importe aus Frankreich und den Niederlanden sind zur Bedarfsdeckung der Schlachtereien notwendig.

In den USA/IOWA haben die Erzeugerpreise am Mo, 24.03. auf 1,83 €/kg angezogen. Die Teilstückpreise sind ebenfalls gestiegen. Die Schlachtzahlen haben geringfügig verringert. Die Terminkurse für den neuen Frontmonat Mai.-25 haben sich auf 1,81 €/kg eingependelt. In den Sommermonaten werden weiter steigende Notierungen erwartet.

Brasilien: Die Erzeugerpreise haben sich wieder auf 1,69 €/kg zurückgefallen. Eine schwache Inlandsnachfrage wird durch einen schwächeren Wechselkurs verstärkt. Hohe Erwartungen für 2025 richten sich auf Exporte nach Mexiko, wenn die US-Zölle wirksam werden sollten.

China: Die Kurse befinden sich mit 2,59 €/kg in der saisonüblichen Abwärtsentwicklung. Der Monat Mai.-2025 wird an der Dalian-Börse mit 2,29 €/kg notiert, erst in den Sommermonaten sind wieder moderate Preissteigerungen zu erwarten. Die Schweinefleischerzeugung 2025 wird unter Vorjahr bleiben. 

Fazit: Das Schweinefleischangebot ist zu knapp für die Nachfrage. Entsprechend kräftig fallen die Aufschlage für die Notierung an. In den benachbarten Ländern sind ebenfalls weitere Preisaufbesserungen durchgesetzt worden. Die vorösterliche Nachfrage wird wirksam. Der Preisspielraum nach oben öffnet sich. 

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ZMP Live Expertenmeinung

Die absehbare Preissteigerung ist mit mit einem kräftigen Preissprung eingetreten. Das Fleischangebot ist für die Nachfragesteigerung in den Vorosterwochen zu gering. Hinzu kommt die übliche Kühlhausbevorratung für die Grillsaison. Niedrige Voranmeldungszahlen signalisieren weitere Knappheiten. 

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