Deutschland:V-Preis 1,92 €/kg (Spanne 1,92 – 1,92 €/kg)
Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit 753.316 Schweinen (Vorwoche 750.570) etwas gestiegen, die Schlachtgewichte mit 98,8 kg sind konstant geblieben.
Die Voranmeldungen für die lfd. Woche betragen 279.300 (Vorwoche 282.900).
Die ISN-Auktion am Di, 26.11.2024 ist ausgefallen.
Der V-Preis ist für die Zeit vom 28.11.2024 bis 04.12.2024 auf 1,92 €/kg in einer Spanne von 1,92 – 1,92 €/kg festgesetzt worden
Schlachtschweinemarkt Deutschland
ASP: In Hessen und Rheinland-Pfalz sind zusammen 512 ASP (+51 zur Vorwoche) infizierte Wildschweine gefunden worden. In Rheinland-Pfalz und Bad.-Württemberg bleiben die Fallzahlen stabil.
Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern:
In Dänemark werden in der 48. KW 2024 die vergleichbar gerechneten Preise mit 1,60 €/kg zum wiederholten Male unverändert beibehalten.
In Belgien werden in der 48. KW 2024 die vergleichbar gerechneten Preise von 1,91 €/kg ebenfalls unverändert fortgesetzt.
In den Niederlanden bleiben die Notierungen in der 48. KW 2024 mit vergleichbar gerechneten Preisen von 1,85 €/kg auch unverändert.
In Frankreich/Bretagne werden die vergleichbaren Preise mit 1,87 €/kg unverändert beibehalten. Die Schlachtzahlen sind nach der vorigen Feiertagswoche mit 366.732 wieder auf Durchschnittswerte angestiegen; die Schlachtgewichte liegen bei 98,18 kg.
In Italien sind die Notierungen in der 48. KW 2024 um weitere -4 ct/kg zurückgesetzt worden. Ein steigendes Lebendangebot und preisgünstige Importe drücken auf die Kursentwicklung.
In Spanien wird in der 48. KW 2024 mit 2,06 €/kg der Preis nochmal beibehalten. Das Lebend-angebot im Inland ist knapp ausreichend. Der Exportgeschäft läuft durchschnittlich.
In den USA/IOWA sind die Erzeugerpreise wieder auf 1,78 €/kg angestiegen. Die Schlachtzahlen bleiben auf dem erreichten Niveau. Die Terminkurse für den Dez.-24 liegen bei durchschnittlich 1,72 €/kg.
Brasilien: Die Erzeugerpreise sind weiter auf 2,15 €/kg gestiegen. Ausschlaggebend bleiben die erheblich gestiegenen Exporte. Ein neues Handelsabkommen mit China sichert steigende Ausfuhren dorthin für die kommende Zeit.
China: Die Kurse sind mit 3,02 €/kg weiter zurückgegangen. Das Angebot reicht für die Nachfrage aus. Der Monat Jan-2025 wird an der Dalian-Börse mit Kursen um 2,87 €/kg gehandelt. Die folgenden Frühjahrsmonate fallen nach dem chinesischen Neujahrsfest am 29.Jan.2025 noch weiter auf 2,40 €/kg zurück. Der Rindfleischverzehr (7,7 kg/Kopf) nimmt zu, Schweine- und Geflügelfleisch stagniert.
Fazit: Die saisonal übliche Zunahme des Lebendangebots im letzten Vierteljahr 2024 und eine vorweihnachtlich lebhaftere Nachfrage halten sich die Waage.
Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr fällt mit 4 Schlachttagen in diesem Jahr besonders gering aus. Zusätzlich fehlen urlaubsbedingt Arbeitskräfte vor allem in der Verarbeitung. Eine rechtzeitige Steuerung des Lebendangebots zur Vermeidung von Absatzstau und Preisdruck in der 1. Jan.-25-Woche sollte durchgeplant werden.
ZMP Live Expertenmeinung
Das Vorweihnachtsgeschäft wird lebhafter. Dennoch kann die Fleischnachfrage ausreichend bedient werden. Selbst Edelteile sind genügend vorhanden. Auch Verarbeitungsware wird problemlos abgesetzt.
Ein banger Blick richtet sich auf die Feiertage Endes des Jahres mit ungewöhnlich wenigen Schlachttagen.