Deutschland:V-Preis 2,00 €/kg (Spanne 2,00 – 2,05 €/kg)
Die wöchentlichen Schlachtzahlen sind mit vorläufig rd. 646.007 Schweinen (Vorwoche 662.205) feiertagsbedingt kleiner ausgefallen, die Schlachtgewichte sind mit 98,4 kg stehengeblieben.
Die Voranmeldungen für die lfd. Woche betragen 252.400 (Vorwoche (233.250)
Die ISN-Auktion am Di, 29.04.2025 hat ein Ergebnis von 2,05 €/kg in einer Spanne von 2,05 – 2,05 €/kg geliefert.
Der V-Preis ist für die Zeit vom 01.05.2025 bis 07.05.2025 auf 2,00 €/kg in einer Spanne von 2,00 – 2,05 €/kg festgesetzt worden.
Schlachtschweinemarkt Deutschland
ASP: In Hessen und Rheinland-Pfalz sind bisher zusammen 1.970 ASP (+ 95 zur Vorwoche) infizierte Wildschweine gefunden worden.
Markt- und Preisentwicklung in ausgewählten Konkurrenzländern:
In Dänemark sind in der 18. KW 2025 die vergleichbar gerechneten Preise mit 1,71 €/kg um +4 ct/kg erhöht worden.
In Belgien werden in der 18. KW 2025 die vergleichbar gerechneten Preise um +3 ctkg auf 1,96 €/kg heraufgesetzt.
In den Niederlanden werden die Notierungen in der 18. KW 2025 mit vergleichbar gerechneten Preisen um +3 ct/kg auf 1,98 €/kg heraufgesetzt.
In Frankreich/Bretagne werden die vergleichbaren Preise mit 1,98 €/kg unverändert beibehalten.
In Italien sind die Notierungen in der 18. KW 2025 um weitere +4 ct auf 1,68 €/kg LG erhöht worden. Das Angebot aus dem In- und Ausland bleibt weiterhin knapp.
In Spanien wird in der 18. KW 2025 der Preis mit 2,32 €/kg unverändert festgeschrieben. Importe aus den Niederlanden stiegen im 1. Q. 2025 um + 48 % zum Vorjahr.
In den USA/IOWA sind die Erzeugerpreise am 28.04. auf umgerechnet 1,77 €/kg angestiegen. Die Schlachtzahlen haben sich nach den Feiertagen normalisiert. Die Teilstückpreise geben mit Ausnahme der Grillartikel überwiegend nach. Die Terminkurse für den Frontmonat Mai.-25 sind auf 1,80 €/kg angestiegen. In den Sommermonaten werden nur noch begrenzte Preissteigerungen erwartet. Die nachteilige US-Zollpolitik bremst den Export aus, aber eine steigende Nachfrage in der Barbecuesaison gleicht wieder aus.
Brasilien: Die Erzeugerpreise sind weiter auf 1,72 €/kg angezogen. Bei stabilen Inlandspreisen hat ein kaufkräftiger gewordener Real entscheidend dazu beigetragen. Im 1. Quartal 2025 steigerten sich die Exporte nach Japan und Südkorea jeweils um 25 %.
China: Die Kurse befinden sich mit 2,44 €/kg in der saisonüblichen Abwärtsentwicklung. Der Monat Mai.-2025 wird an der Dalian-Börse mit 2,25 €/kg notiert, in den Sommermonaten werden ähnliche Preise gehandelt. Die begrenzte Schweinefleischerzeugung 2025 entspricht der aktuellen Nachfrage. Die Importe bewegen sich auf einem ermäßigten Niveau.
Fazit: Die Markt- und Preisentwicklung wird durch die ausgefallenen Schlachttage erstaunlich wenig beeinflusst. Ausschlaggebend ist das knappe Lebendangebot. Die Erwartungen richten sich für die kommenden Wochen weiter auf günstige Entwicklungen mit der Begründung eines zunehmenden Einflusses der Grillsaison.
ZMP Live Expertenmeinung
Trotz feiertagsbedingter Ausfälle von Schlachttagen bleibt das Lebendangebot knapp genug, um das erreichte hohe Preisniveau zu halten. in der kommenden Zeit wird der Nachfrageeffekt der Grillsaison für zusätzlichen Auftrieb sorgen.