12.
07.13
Schweinepreise wieder gestiegen

Tiere&Fleisch-Cockpit, 12.07.2013

Bullish
  • rückläufiges Lebendangebot in fast allen Gebieten Europas
  • witterungsbedingt steigende Nachfrage nach Frischartikeln
  • zunehmende Lagerräumung
Bearish
  • saisonal schwieriger Absatz bei Verarbeitungsware bzw. Speckteilen
  • zu schwacher Drittlandsabsatz

Entwicklung der gemeldeten Schlachtzahlen

Zeitspanne 20.05 – 25.05.2013

27.5. – 1.6.13

03. - 09.06.13 10. -  16.06.13 17. -  22.06.13 24. -  29.06.13 01. – 06.07.2013
Schlachtungen

985.400

972.357

983.429

980.578

964.334

935.366

918. 978

Entwicklung des Lebendangebots der an der Preisfindung beteiligten Unternehmen

Zeitspanne

30.5. – 6.6.13

07. - 13.06.13 14. -  20.06.13 21. -  27.06.13 28. -  04.07.13 05. – 11.07.13 12. – 18. 07.2013
Lebendangebot

227.032

222.200

226.600

216.731

214.075

219.300

218.400

Schweinepreise  (Stand 12.07.2013)

Die Internetbörse am Mi, 10. Juli 2013 lieferte mit  einem Preis von 1,75 €/kg (+ 5 ct/kg) in einer Spanne von 1,730 bis 1,760 €/kg für rd. 2.565 Schweine eine kräftige Steilvorlage für die Preiserwartungen der kommenden Woche. Überständig blieben nur 340 Schweine wegen zu hoher Preisforderungen oberhalb von 1,78 €/kg.

In der Woche vom 01. bis 07. Juli 2013 wurden  918.978  Schweine von den meldepflichtigen Betrieben geschlachtet. Gegenüber der Vorwoche sind das  16.388 Tiere bzw. 1,75 %  weniger. Die Schlachtgewichte blieben bei 95,1 kg.

Dagegen wurden von den an der Preisfindung beteiligten EZGs für die kommende Woche 900 Schweine bzw. 0,4 % weniger angemeldet.

Die nochmals reduzierten Schlachtungen der letzten beiden Wochen haben zu einer beachtlichen Räumung in den Kühllagern geführt. Nacken für stark nachgefragte Grillware konnte Preisaufschläge erzielen. Auch die anhaltend rege Nachfrage nach Schinken führte zu erhöhten Preisen. Dagegen blieb Verarbeitungsware vernachlässigt, Speckteile konnten höchstens  zu konstanten Preisen verkauft werden.  

In Süddeutschland und in fast allen größeren Erzeugungsgebieten Europas geht das Schweineangebot deutlich zurück. Demgegenüber ist bei anhaltend günstigen Grillwetter-Bedingungen mit einer weiteren Belebung der Nachfrage zu rechnen. Die steigende Zahl der Touristen in den südlichen Urlaubsländern lässt auch dort die Nachfrage spürbar steigen, wobei das Inlandsangebot nicht immer ausreicht.  

Die Wetterprognosen stellen weiterhin günstige Bedingungen für die Schweinefleischnachfrage in Aussicht, so dass durchaus mit weiter anziehenden Preisen gerechnet werden kann.

Für den Zeitraum von Freitag, dem 12.07.2013 bis Donnerstag, 18.07.2013 wurde der VEZG-AutoFOM-Preisfaktor von 1,74 EUR/Indexpunkt ( + 0,06 EUR/kg SG) in einer Spanne 1,72 bis 1,74 EUR ermittelt.

Der VEZG-FOM Preis beträgt 1,74 €/kg auf der Basis von 57 % MFA frei Schlachtstätte.

Grundlage für die Preisnotierung waren 218.400  Schweine (- 900  bzw. -0,4 %), angeboten von den beteiligten EZG  für den Vereinbarungszeitraum.

Schweinepreise wieder gestiegen
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ZMP Live Expertenmeinung

Die Perspektiven für anhaltend höhere Schweinepreise sind auf absehbare Zeit von Angebots-  und Nachfrageseite her gleichermaßen günstig. Preisbegrenzend wirken  der Exportabsatz ins Drittland sowie die Unterbringung von Verarbeitungsware. Urlaubs- und ferienbedingte Verschiebungen werden im innereuropäischen Handel zwischen Über- und Zuschussgebieten fast ausgeglichen.

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