16.
08.13
Zu knappes Schweineangebot - Preise nochmals angestiegen

Tiere&Fleisch-Cockpit, 16.08.2013

Bullish
  • Knappes Angebot an Stückzahlen in ganz Europa
  • Fallende Schlachtgewichte
  • stabile Nachfrage, auch nach Verarbeitungsware
Bearish
  • Schwaches Drittlandsgeschäft
  • starker Euro

Entwicklung der gemeldeten Schlachtzahlen

Zeit-spanne

03. – 09.   Juni 13

10. -  10. Juni 13

17. -  22. Juni 13

24. -  29.

Juni 13

01. – 06.   Juli 13

08. – 13.

Juli 13

15. - 21.

Juli 13

23. – 27.

Juli 13

29.7.- 04.   Aug.13

05.-11.

Aug13

Schlacht-zahlen

983.429

980.578

964.334

935.366

918. 978

929.111

946.445

959.788

957.849

923.652

Entwicklung des Lebendangebots der an der Preisfindung beteiligten Unternehmen

Zeit- 

spanne

14. -  20. Juni 13

21. -  27. Juni 13

28.06. - 4.

Juli 13

05. – 11.   Juli .13

12. – 18.   Juli 13

19. - 25.

Juli 13

26.7. –1.

Aug 13

2. – 8.

Aug 13

9. -15.

Aug 13

16.- 22.

Aug13

Lebend- 

angebot

226.600

216.731

214.075

219.300

218.400

213.700

217.000

219.400

211.300

211.700

Schweinepreise  (Stand 16.08.2013)

Die Internetbörse am Mi, 14. Aug 2013 lieferte einen Durchschnittspreis von 1,91 €/kg (+ 4 ct/kg) in einer Spanne von 1,89 bis 1,94 €/kg für Schweine. Es gab keinen Überstand.

In der Woche vom 05. bis 11. Aug 2013 wurden  923.652  Schweine von den meldepflichtigen Betrieben geschlachtet. Gegenüber der Vorwoche sind das  -34.197 Tiere bzw. -3,57 %  weniger. Die Schlachtgewichte fielen erneut um 200 g auf  94,5 kg gegenüber der Vorwoche.

Grundlage für die nachstehende Preisnotierung waren 211.700  angemeldete Schweine (+ 400  bzw. +0,15 %), angeboten von den an der Notierung beteiligten EZG  für die kommende Woche.

Für den Zeitraum von Freitag, dem 16.08.2013 bis Donnerstag, 22.08.2013 wurde der VEZG-AutoFOM-Preisfaktor von 1,88 EUR/Indexpunkt (+ 0,05 EUR/kg SG) in einer Spanne 1,86 bis 1,88 EUR ermittelt.

Der VEZG-FOM Preis beträgt 1,88 €/kg auf der Basis von 57 % MFA frei Schlachtstätte.

Das Angebot an Schlachtschweinen bleibt deutlich hinter dem Bedarf zurück. Fallende Schlachtzahlen und nochmals gesunkene Schlachtgewichte führen mittlerweile zu einem solch knappen Fleischaufkommen, das nicht mehr alle Nachfragewünsche abdecken kann.

In den Ländern Frankreich, Spanien und Österreich mit einem Feiertag in der vergangenen Schlachtwoche war das Schweineaufkommen für den laufenden Bedarf nur knapp ausreichend. In Italien macht sich der Ausfall der beiden illiquide gewordenen Schlachtunternehmen bemerkbar. Das Russlandgeschäft – soweit noch Liefermöglichkeiten bestehen – läuft mit Speckartikel soweit zufriedenstellend.

Der Absatz von Schultern und Verarbeitungsware lässt hierzulande sogar Preiserhöhungen zu. Die knapper gewordenen Fleischmengen führen dazu, dass der Lebensmittelhandel jetzt eher - wenn auch zögernd - dazu bereit ist, mehr Geld anzulegen, sofern die Nachfrage auf der Verbraucherseite vorhanden ist.

Die Auszahlungspreise in Deutschland gehen mit gutem Beispiel voran. Österreich zieht voll mit. In Frankreich, Belgien, Italien und Holland werden festere Notierungen für die kommenden Schlachtschweine erwartet. Ausnahme bildet aus o.g. Gründen Italien.

Zu knappes Schweineangebot - Preise nochmals angestiegen
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ZMP Live Expertenmeinung

Zentraler Dreh- und Angelpunkt für die hohen und steigenden Schlachtschweinepreise sind die weniger verfügbaren Stückzahlen in Verbindung mit den geringer werdenden Schlachtgewichten. Das dadurch bedingt knappere Fleischaufkommen ist nicht mehr in jedem Einzelfalle bedarfsdeckend. Der Lebensmittelhandel ist gezwungen, mehr Geld anzulegen, um die Fleischtheken füllen zu können.  Bis auf Italien setzt sich das höhere Schweinepreisniveau überall in Europa durch. Deutschland gilt als Preisführer. Die weiteren Aussichten bleiben durch das niedrige Lebendangebot an Schweinen geprägt. Noch ist kein preisbedingtes Nachlassen der Nachfrage spürbar.

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