19.
07.13
Schweinepreise auf 1,80 €/kg gestiegen

Tiere&Fleisch-Cockpit, 19.07.2013

Bullish
  • Abnehmendes Lebendangebot,
  • steigende Nachfrage infolge anhaletenden Grillwetters,
  • abgebauter Lagerbestand,
  • lebhafter innereuropäischer Handel im Süden und Osten
Bearish
  • schwacher Drittlandexport,
  • Tönnies Importverbot Russlands
  • Dämpfungseffekte bei hohem Preisniveau

Entwicklung der gemeldeten Schlachtzahlen

Zeitspanne

20.05 – 25.

Mai 13

27.5. – 1.   Juni 13

03. – 09.   Juni 13

10. -  10. Juni 13

17. -  22. Juni 13

24. -  29.

Juni 13

01. – 06.   Juli 13

08. – 13.

Juli 13

Schlacht-zahlen

985.400

972.357

983.429

980.578

964.334

935.366

918. 978

929.111

Entwicklung des Lebendangebots der an der Preisfindung beteiligten Unternehmen

Zeitspanne

30.5. – 6.   Juni 13

07. – 13.   Juni 13

14. -  20. Juni 13

21. -  27. Juni 13

28.06.   -  04.

Juli 13

05. – 11.   Juli .13

12. – 18.   Juli 13

19. - 25.

Juli 13

Lebendangebot

227.032

222.200

226.600

216.731

214.075

219.300

218.400

213.700

Schweinepreise  (Stand 19.07.2013)

Die Internetbörse am Mi, 17. Juli 2013 lieferte mit  einem Preis von 1,81 €/kg (+ 6 ct/kg) in einer Spanne von 1,780 bis 1,820 €/kg für sämtliche angebotenen 2.378 Schweine eine wiederholte Steilvorlage für die Preiserwartungen der kommenden Woche. (Kein Überstand!)

In der Woche vom 07. bis 14. Juli 2013 wurden  929.111  Schweine von den meldepflichtigen Betrieben geschlachtet. Gegenüber der Vorwoche sind das  10.133 Tiere bzw. 1,1 %  mehr. Die Schlachtgewichte blieben bei 95,1 kg.

Dagegen wurden von den an der Preisfindung beteiligten EZGs für die kommende Woche 4.700 Schweine bzw. 2,15 % weniger angemeldet.

Das anhaltende Grillwetter sorgt für flotten Absatz zu steigenden Preisen und lässt Ferien- und Urlaubsbeginn in den Hintergrund treten. Die wieder zugenommenen Schlachtungen der vorauf gegangenen Woche haben dennoch die Schweinefleischversorgung nicht in allen Regionen decken können. Lieferungen von Lebendschweinen nach Polen und Italien waren zusätzliche Verknappungsfaktoren für die westlichen Regionen. Angesichts der günstigen Grillwetterentwicklung ist der Absatz der Frischware bis hin zu den Edelteilen weiterhin zügig. Mäßige Preisaufschläge konnten selbst bei Speckteilen umgesetzt werden.

In allen wichtigen Erzeugungsgebieten Europas ist das knapper gewordene Schweineangebot deutlich geworden. Ausnahme bilden die leicht  angestiegenen Schlachtungen in Frankreich. Aber auch hier ist kein Überstand zu beobachten.

Die Wetterprognosen stellen zwar weiterhin günstige Bedingungen für die Schweinefleischnachfrage in Aussicht, so dass durchaus mit weiter anziehenden Preisen gerechnet werden kann, aber der bisherige rasche Preisanstieg legt die Erwartung eines moderateren Anstiegs für die kommenden Wochen nahe. Denkbar ist auch kleine Verschnaufpausen mit geringen Erholungskorrekturen.

Für den Zeitraum von Freitag, dem 19.07.2013 bis Donnerstag, 25.07.2013 wurde der VEZG-AutoFOM-Preisfaktor von 1,80 EUR/Indexpunkt (+ 0,06 EUR/kg SG) in einer Spanne 1,79 bis 1,81 EUR ermittelt.

Der VEZG-FOM Preis beträgt 1,80 €/kg auf der Basis von 57 % MFA frei Schlachtstätte.

Grundlage für die Preisnotierung waren 213.700  Schweine (- 4.700  bzw. -2,15 %), angeboten von den beteiligten EZG  für den Vereinbarungszeitraum.

Schweinepreise auf 1,80 €/kg gestiegen
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ZMP Live Expertenmeinung

In Europa bleibt das Angebot an Lebendschweinen knapp, während die Nachfrage nach frischen Schweinefleischteilen weiter zunimmt. Verarbeitungsware läuft zwar etwas zäher, findet aber dennoch Absatz zu leicht erhöhten Kursen.  Der innereuropäische Handel mit Fleischteilen zwischen Über- und Zuschussgebieten läuft flott. Der Drittlandexport bleibt weiterhin weit unter früheren Möglichkeiten.

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