Wein als Investment

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tradexxx's picture
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Hat jemand Erfahrung in "Weine als Investments"?

Ich habe in Spanien jemand kennen gelernt, der Wein-Portfolios zusammen stellt - u.a. für Investoren.

Natürlich habe ich schon davon gehört. Die Blue Capital (HVB) Gruppe hat meines Wissens nach auch recht erfolgreiche Wein-Fonds aufgelegt.

Ich möchte deswegen fragen: Macht das Sinn? Ist jemand schon mal in dem Bereich tätig gewesen? Hat jemand Erfahrungen damit gemacht?

Driehaus's picture
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Immer nur 100 Parker-Punkte kaufen!

Ist ein gutes Investment, sehe ich an meinem Bauch :-)

(Sorry für die blöde Antwort)

graupel's picture
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@ Driehaus [#2]

bitte was sind Parker-Punkte? nie gehört.
ev. finde ich ja die Ursache meines Bauches;-)

+
GG

Kobban's picture
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Parker's Wein Guide

Auf das Erscheinen des neuen Parker wartet die Weinwelt mit Spannung: Parker's Wein Guide ist die Bibel der Weinliebhaber und Weinkäufer. Seine Bewertungen sind der Maßstab. Parker's Wein Guide ist klar aufgebautes Nachschlagewerk und Verbraucherratgeber in einem. Er macht den Leser zu einem aufgeklärten und selbstbewussten Weinkäufer, denn: »Man schmeckt nur, was man weiß.« Parker nennt und beschreibt über 8000 Weine aus aller Welt. Ein besonders wichtiger Bestandteil des Buches sind die Bewertungen einzelner Produzenten und Winzer, die Jahrgangsübersichten sowie die auf dem berühmten 50-100-Punkte-System basierenden Benotungen der einzelnen Weine.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899102010/qid=1129189973/sr=1-1/ref=sr_1_11_1/302-4504018-7970419

graupel's picture
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@ Kobban [#4]

wieder was gelernt. danke!

GG

TraderLux's picture
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Wenn im Parker die Weine 100 Punkte haben, dann brauchst Du da auch nicht mehr reinbeissen. Ich habe 10 Jahre Weine gesammelt und bin durch Deutschland, Italien und Spanien getingelt. Als dann die Italiener durchdrehten, habe ich mich auf Spanien und Übersee konzentriert.Um damit Geld zu machen, mußt Du viel Zeit mitbringen und Dich durchprobieren.

Gruß

Henning

tradexxx's picture
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Also verkauft sich hier auch eher die Passion als der tatsächliche Nutzwert?

TraderLux's picture
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Würde ich mal so behaupten.

wuelle's picture
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Henning hat Recht. Man muß mit Leidenschaft dabei sein, wie an der Börse, um beim Wein erfolgreich zu sein.

Ein Bekannter von mir hat ca. 4000 Flaschen Mosel-Riesling der Toperzeuger aus den vergangenen vierzig Jahren im Keller. Es ist sein Hobby und er verbringt sehr viel Zeit damit.

Diese Weine sind heute praktisch nicht mehr erhältlich und somit "unbezahlbar".

Wenn wir die zusammen trinken, ist die Rendite teilweise atemberaubend :-)

Sunbeam's picture
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@ tradexx

Die Raiffeisen Centro Bank hat gerade ein Wein-Basket aufgelegt, bestehend aus 14 internationalen Unternehmen der Weinbranche. Gemäß dem Backtesting konnten zwar keine exorbitanten Gewinne gemacht werden, aber immerhin 4% jährlich. Hier der Link:

http://www.rcb.at/index.php?id=415&backPID=1&tt_news=481

Kobban's picture
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Alarmsignal von der Wein-Front?

Börse ARD (22.09.06) - Mit den Aktienkursen steigen meist auch die Preise für edle Weine. Inzwischen befinden sie sich wieder auf dem Niveau des Jahres 2000. Damals begann der Abschwung an den Aktienmärkten. Wiederholt sich jetzt die Geschichte?

Während Aldi & Co den Wein-Genuss schon ab knapp zwei Euro erschwinglich machen, haben die Preise für die ganz edlen Tropfen schwindelerregende Höhen erreicht. Für eine Flasche Château Mouton Rothschild (1er Cru Classé Pauillac) in der Subskription muss man rund 500 Euro auf den Tisch legen. Vor drei Jahren erhielt man eine Flasche mit dem edlen Rebensaft noch für 100 Euro.

Wein-Liebhaber und Aktienstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) schüttelt den Kopf. Solche Subskriptionspreise seien kaum noch nachvollziehbar, erklärt er gegenüber boerse.ARD.de. Da reiche nicht einmal das Argument, dass der Jahrgang 2005 einer der besten der vergangenen Jahrzehnte sein dürfte.

Hohe Korrelation zwischen Aktien und Wein

Für Schallenberger steht fest: Der Börsenboom der vergangenen drei Jahre hat die Weinpreise beflügelt. "Wenn die Aktien gut laufen, haben die Anleger das nötige Kleingeld, um gute Tropfen zu kaufen." Schallenberger sieht eine hohe Korrelation zwischen Aktienkursen und Weinpreisen. Und zwischen Aktionären und Weinkonsumenten. "Die Korrelation dürfte höher sein als die zwischen Aktionären und Biertrinkern."

Inzwischen aber haben die Preise für die edlen Tropfen ein beängstigendes Niveau erreicht. In diesem Jahr sind die Top-Bordeaux-Weine rund 50 Prozent teurer als im Vorjahr. "Die Weinpreise sind den Aktien vorausgaloppiert", glaubt Aktienstratege Schallenberger.

Erinnerungen ans Jahr 2000

Einen ähnlichen Wein-Rausch gab es zuletzt anno 2000. Doch dann ging es mit den Aktienkursen abwärts. Prompt rauschten auch die Preise für einen Mouton Rothschild, Château Margaux und St. Emillion nach unten.

Dass sich die Geschichte wiederholt, glauben Experten jedoch nicht. Die Aktienmärkte befinden sich in einer robusten Verfassung. Nicht der Weinpreis beeinflusse den Aktienmarkt, sondern umgekehrt.

Edler Tropfen fürs Depot

Wem der Kauf eines Mouton Rothschild derzeit zu teuer ist, kann Genuss und Rendite miteinander verknüpfen und in Wein als Geldanlage investieren. So bietet der Hamburger Fondsanbieter Blue Capital den geschlossenen "Vinum"-Fonds an, der sich auf Bordeaux-Weine spezialisiert hat. Der Fonds endet am 31. Dezember 2009. Dann werden die Weine an die Gesellschafter ausgeliefert. Ebenfalls in edle Bordeaux-Tropfen investiert der geschlossene Fonds "Rare-Weine-Pool", der bis 2010 läuft. Allerdings sind hohe Ausgabeaufschläge von 2,5 bis fünf Prozent sowie Verwaltungsgebühren fällig.

Alternativ können Anleger auch direkt in Wein-Aktien investieren. In Deutschland ist der einzige börsennotierte "Genusschein" die Aktie des Weinhändlers Hawesko. Die Hamburger sind Besitzer von Jacques' Wein-Depot. / Notker Blechner

Quelle: http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_187678)

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