Wer würde Friedrich Merz wählen ?

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Nachdem Angela den Kohl, dann den Schäuble und danach einen der fähigsten Nachfolger, den das Land jemals hatte -Merz- aus dem Amt getrieben hat, finde ich es schade, dass es Merz nicht mehr gibt. Der hätte meine Stimme als Bundeskanzler!

Meine Befürchtung: La "Ossipissi" kommt locker über 10% dieses Jahr.

/W

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Auch meine Stimme hätte Merz!

Leseprobe:
Wie Deutschland wieder an die Spitze kommt.
http://www2.friedrich-merz.de/www/grfx/inhalt_leseprobe.pdf

Oder Paul Kirchhof! Dem würde ich viel zutrauen.
http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak2/kirchhof/ProfKirchhof.htm

Demokratie bedeutete mal Volksherrschaft; aber wir haben ja nichts mehr zu melden. Inzwischen sind Parteien schlimmer als Gewerkschaften. Parteien verstümmeln schamlos den Willen des Volkes. Und eine Alternative ist nicht in Sicht. Die direkte Volksabstimmung ist zu risikoreich, weil die Bevölkerung schon zu viel verdummt worden ist. Ruckzuck hätten wir wieder die Todesstrafe.

Das Bild von der Baum-Blindheit angesichts des Waldes ist wohl unser Universalnaturgesetz geworden.

Gruss Kobban

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Na Ölprinz, ich finde auch so manches schade, um nicht zu sagen schrecklich.

Habe mir allen ernstes heute die Wahlprogramme der Großen durch gesehen. Ernüchternd ist das, unglaublich wie wir/sie verarscht werden, na wir sind ja auch nur drei oder vier.

Die La Traviata auf ZDF dämpft etwas meinen Frust über soviel Dummheit und politischem Verbrechen.

Zur Ansicht und damit ihr nicht weit suchen müßt, anbei die Links:

CDU/CSU - niemand traut sich zu sagen was sein muss

http://www.regierungsprogramm.cdu.de/download/regierungsprogramm-05-09-cducsu.pdf

SPD: allen Ernstes kocketieren die alten Männer mit dem was sie erreicht und bewahren sollen,

http://www.spd.de/servlet/PB/menu/1053380/index.html

Bei den Grüne, (bald die Grauen) finde ich ein Sammelsurium, konkretes Fehlanzeige

http://www.gruene-portal.de/userspace/gruene.de/PDFs/Wahlprogramm_2005.pdf

bei der FDP lese ich dann weiter und finde Gefallen,

http://www.fdp.de

weniger Staat ist da wenigstens angerissen

*) ich hab mir das reingezogen heute, ... es wird sich nix ändern, weil niemand das will ...

oh was hab ich endlich für einen schönen Beruf, ich kann wo und wann ich will, geil ....

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*) übrigends, ich würd den Job DE zu reformieren echt gerne übernehmen, passt zu meiner Karriere ... ein rigoroses Vorgehen a la Maggie würde nicht nur heilend wirken, es würde sogar Zukunftspotentiale freisetzten, die Opa Mütefering nicht im Traum einfallen würden, nebenbei Stoiber auch nicht ...

Bild des Benutzers IngoM
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In Sachen Integrität von Merz hinsichtlich Korrumpierbarkeit hätte ich schwere Bedenken. Dann doch lieber die Angela, da hab' ich erheblich weniger das Gefühl, dass es ihr privat um Bereicherung geht.

http://www.wams.de/data/2003/11/30/204475.html?prx=1
http://www.chaosregierung.de/Seite%2035.htm
http://www.abendblatt.de/daten/2005/02/02/394099.html

PS: Bei seinen vielen Nebenjobs nehme ich dem Merz nicht ab, dass er gleichzeitig noch qualitativ hochwertige politische Arbeit erledigen kann. Unter letzterer verstehe ich übrigens NICHT ein blossen Dreschen von Phrasen wie in seinem Buch, z.B. "Staatsquote senken".

PPS: Das Nebenjob/Korruptions-/Lobbyistenproblem besteht quer durch ALLE im Bundestag vertretenen Parteien.

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@kobban
"Demokratie bedeutete mal Volksherrschaft"
Ich glaube, wir können trotz der unangenehmen Lage froh sein,
dass wir keine Volksherrschaft haben.
Wenn wirklich die Mehrheit das Sagen hätte ohne Filter einer sogenannten (wenn auch leider zur Zeit nicht gerade attraktiven) "Elite" ... dann gute Nacht.
Wir leben doch alle mehr oder weniger in einer selbstgewählten Realität.
Nur einmal in meinem Leben musste ich eine Zeit jenseits selbstgewählter Umfelder verbringen: während meines Wehrdienstes. Plötzlich war ich in eine nach Zufall zusammengewürfelte Gesellschaft geworfen und der Gruppendynamik ausgesetzt.
Das war ein Schock fürs Leben. Alle meine Werte, Ideale, Intentionen waren plötzlich nichts mehr wert und der Lächerlichkeit unterworfen. Einfach strukturierte Gedanken, sämtlich um Spass, Fun und persönliche kurzfristige Vorteile kreisend standen im Vordergrund. Aussenseiter wurden lächerlich gemacht.
Und die Intellektuellen, die in unserem Gesellschaftssystem so wichtige Funktionen haben, waren in so einem Umfeld schnell mausetod.
In dieser Zeit habe ich verstanden, warum Gesellschaften so anfällig sind, wenn Strukturen zusammenbrechen und Ethik oder Ideale nicht mehr den Schutz geniessen.
Die Natur des Menschen neigt zum Chaos und zur Gewalt.
Es ist ein Privileg, wenn diese nicht vom Volke ausgeht, glaube ich.

Ich hoffe, dass diese Gedanken nicht allzu mißverständlich sind.

Bild des Benutzers Peter Müller
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@cronopium

Du kannst ruhig schreiben, dass die Mehrheit der Leute einfach dumm ist. Das ist dann auch nicht mehr "allzu mißverständlich". Natürlich wäre dann die political correctness nicht gewahrt. ;-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_X

Viele Grüsse,

Peter

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Ich weiss nicht einmal ob "Dummheit" es trifft.
Ist eine Frage des Blickwinkels. (ausserdem widerstrebt es mir, mich über andere prinzipiell zu erheben)
Ausserhalb einer organisierten Gesellschaft mit Werten und Normen, wenn man sich im Dschungel durchkämpfen muss, oder im Krieg, wären die angesprochenen Eigenschaften vielleicht sogar die "klügeren" und weil im Sinne des Überlebens erfolgreicheren.
Wir haben in unserer Gesellschaft über viele Jahre ein Korrektiv eingebaut, das glücklicherweise anderen Eigenschaften ein erfolgreiches Leben ermöglicht.

Aber wie gesagt ... ich glaube nicht, dass die so bevorteilten in der Mehrheit sind (ich glaube allerdings andereseits genauso wenig, dass es den so "Benachteilten" unter anderen Umständen tatsächlich besser ergehen würde ;-)

Bild des Benutzers Thomas W.
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Angela Merkel ist schlechthin die ideale Kanzlerkandidatin.
Sie ist
- fachkompetent wie Gerhard Schröder,
- sympathisch wie Roland Koch
- dynamisch wie Johannes Rau
- gut aussehend wie Hans-Dietrich Genscher
- Teamplayer wie Helmut Kohl
- strahlt Autorität aus wie Norbert Blüm
- kann Wahlsiege vorweisen wie Klaus Uwe Benneter
- hat sich um Deutschland ebenso verdient gemacht wie Oskar Lafontaine.
Da kann nichts mehr schief gehen.

(Zitat aus einem Leserbrief an der SPIEGEL)

Bild des Benutzers autokor
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Es gibt diverse Gegebenheiten, die zur augenblicklichen Stagnation in Deutschland führen. In aller erster Linie der weggefallene Protektionismus und die damit einhergehende Nivellierung der europäischen Volkswirtschaften. Dies ist unumkehrbar, aber die Politik macht und wird den Fehler machen, dass sie das Heil in einem Abbau der sozialen Umverteilung sucht. Diese trügerische Hoffnung führt einzig und allein dazu, dass die Stagnation "ungerecht" verteilt wird und somit über kurz oder lang der soziale Unfrieden geschürt wird und die politischen Ränder gestärkt werden. Am vernünftigsten wäre es einfach die Stagnation zu ertragen und nicht in hektischen contraproduktiven Aktionismus zu verfallen.

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Das Tragische ist ja auch, dass alleine im Sozialabbau Hoffnungen auf Besserungen gesetzt werden, ohne dass wirkliche substanzielel Reformen angepackt werden, die neue Potenziale erschliessen.

Das ist wie ein Unternehmen, das auf Verluste durch rückläufige Marktanteile mit veralteten Produkten lediglich mit Lohnkürzungen reagiert und hofft, dass sie so wieder in die Gewinnzone kommen.

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