benedikt54
Mitglied seit 10 Jahre 10 Monate

Heute ist EZB TAG

nur zur Info 

Marktbeobachter
Mitglied seit 7 Jahre 8 Monate

....und Christine Lagarde löst Mario Draghi nächste Woche als EZB-Chef ab. Heute also auch Abschieds-PK von Mario Draghi....

Mal schaun ob sie seinen Kurs "so" weiterfahren wird.....

benedikt54
Mitglied seit 10 Jahre 10 Monate

Marktbeobafchter

Wieso sein Kurs?

Den Kurs bestimmt der EZB RAT und nicht DRAGI

Den Kurs bestimmen die südlichen Länder da sie dort die Stimmenmehrheit haben.

Die wären schön blöd sich die Schuldenlast zu erhöhen.

Marktbeobachter
Mitglied seit 7 Jahre 8 Monate

..naja, er war Präsident der italienischen Zentralbank (Banca d´Italia) und hat somit eine gewisse "Nähe" zu den Südländern und dem doch laxeren Vorgehen in der Tradition dortiger historischer Geldpolitik. 

Sehr sehenswert ist der kurze Clip, in welchem heute die CNBC Moderatoren Geoff Cutmore und Annette Weisbach in Frankfurt vor der EZB über die Thematik diskutieren (besonders der Rat den Signore Draghi auf einer früheren Pressekonferenz Annette Weisbach gegeben hat.

https://www.cnbc.com/video/2019/10/24/ecb-leaves-rates-unchanged-ahead-…

Ein EZB Präsident aus den früheren Hartwährungsländer hätte -so glaube ich- einen strafferen Kurs gefahren und diesen sicherlich auch mit "Nachdruck" auf die anderen Ratsmitglieder durchgesetzt.

Denke daher, dass auch Mario Draghi seine Denkweise -seinen Kurs- im Rat "durchgesetzt" hat - trotz Widerstandes bzw. Protestes der Mitglieder aus dem früheren Hartwährungsblock.

Frau Lagarde ist Französin und Frankreich ist meines Erachtens eine Mischung aus ehemaligem Hart- und Weichwährungsland. Man muss mal schauen, ob ihr eine Balance gelingen wird oder ob sie auf die eine oder andere Seite kippen wird....

Schönen Abend noch und viele Grüsse.

p.s.: ....folgendes habe ich vorhin gefunden. Wie sich die Welt doch in 29 Jahren verändern kann :o)

https://www.youtube.com/watch?v=t9AVxirydDU

benedikt54
Mitglied seit 10 Jahre 10 Monate

Marktbeobachter

Sorry, das ist aber billigste Bildzeitungspropaganda

Warum hat er denn die Strategie gefahren, und warum wird sie immer noch gefahren?

Es geht um den Erhalt des Euros, der ohne die Politik des billigen Geldes bereits zerbrochen wäre und somit auch das politische Konstrukt Europa.

Ausgerechnet die welche ihn kritisieren haben doch davon profitiert (ausser die Banken und Sparer)

Die deutsche Wirschaft kann ihr mageres Wachstum nur dadurch halten das sich das Ausland massiv verschuldet.

Das sind pro Jahr über 250 Mrd. Euro Neuverschuldung der südlichen Länder, daher auch das Wachstum bei uns, trotz der schwarzen Null.

Die schwarze Null ist nämlich eine Lüge und Nullnummer und den Erfolg den sich Schäuble auf die Fahnen schreibt einfach nur peinlich und

die Presse feiert ihn auch noch. Im übrigen nur die Deutsche Presse. Die Internationale hat das schon lange erkannt und kritisiert. 

Als moderne Zentralbank hat der alles Richtig gemacht. 

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SPOMI
Mitglied seit 10 Jahre 10 Monate

Draghi hat die EZB wie die FED geführt. das war angesichts der vergangenen Krisen sicherlich in der Retrospektive ok;

nur dasMandat der EZB ist deutlich enger gesteckt als das der EZB.

Maria Theresien Orden für Draghi oder doch nicht ...

SPOMI

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zorrie
Mitglied seit 10 Jahre 10 Monate

Europäische Banken am Abgrund, insbesondere im Vergleich mit den US-Banken

Altersvorsorge, Pensionskassen, Rentenversicherungen - alles Kollateralschäden.

Zombiefirmen, die nur noch leben weil sie sich billig verschulden können. Und das zu Lasten aufstrebender, innovativer Firmen.

Staatsverschuldungen heute höher als 2008. Den Regierungen wurde Zeit geschenkt, um den Haushalt ins Lot zu bringen. Wurde diese genutzt? In den wenigsten Ländern ist das der Fall.

Das alles angeblich, weil die Inflation nur bei gut einem Prozent ist, und nicht bei exakt zwei. Jeder, der klar denken kann, weiß, dass hier Staaten und Banken "gerettet" werden.

Der Traum ewigen Wachstums ohne Rezession, das funktioniert nicht. Schöpferische Zerstörung nach Schumpeter. Wer das verhindert, bekommt von mir kein Lob. 

Optionscoaching
Mitglied seit 7 Jahre 8 Monate

"Der Traum ewigen Wachstums..."

So lange wir Systeme haben welche auf Wachstum basieren wird das nicht hinhauen, das ist der Punkt. In der Endphase lässt sich Wachstum dann nur noch über frisierte Bilanzen und Wirtschaftskennzahlen erzeugen.

Letztenendes ist es doch egal welche Puppenspieler in den hohen Ämtern sitzen, sie bekommen den Auftrag der Gleichschaltung der ganzen Welt in Richtung NWO.

benedikt54
Mitglied seit 10 Jahre 10 Monate

Also mal offen gestanden, ich finde die Phase der 

Nullzinsen

gut, teils sogar sehr gut.

Mal unabhängig davon wurde doch schon auch in der Bibel der Zins und Zinseszins als das Werkzeug des Teufels ausgemacht.

Gerade der Zins treibt doch die Menschen an noch mehr zu arbeiten und zu produzieren und ist doch die Triebfeder des Wachstums.

Das Problem der Menschen liegt auch darin das sie nicht Exponential denken können, sonst würden sie die verheerende Wirkung des Zinses

und Zinseszinsen schnell erkennen.

In der Natur gibt es auch kein dauerndes Wachstum, nur beim Krebs ist das der Fall, welcher sich exponential entwickelt und wohin das führt weis man ja.

Den Tod

Alles Systeme welche darauf beruhen und da hat Optionscoaching vollkommen Recht, brauchen den Crash um eben nicht auszuarten. Die Nullzinsen

verhindern und bremsen die Entwicklung.

Alle welche privat Vorsorgen und in Aktien investieren werden ihr blaues Wunder erleben. 

Die Rente ist am Besten in der Umverteilung aufgehoben, denn gearbeitet wird immer werden, mal mehr und mal weniger

Aktien hingegen können den Weg allen Fleisches gehen. 

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zorrie
Mitglied seit 10 Jahre 10 Monate

Das könnte auch der Erdogan geschrieben haben. Der hat ja die türkische Notenbank dazu gebracht, die Zinsen stark zu senken. Bisher hält sich die türkische Lira sehr gut. Vielleicht bekommt er ja sogar Recht !?

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